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Dienstag, 16. August 2011

Auf Entdeckungstour zu Fuß. Madrid - eine sehr beeindruckende und einnehmende Metropole

Heute habe ich mich auf den Weg gemacht, um Madrid zu erkunden. Aus der Calle de Goya im Salamaca-Viertel, wo unsere Unterkunft liegt, geht’s zunächst zum „Plaza de Espana“. Als ich dort angekommen bin, stehe ich inmitten eines Menschenmeeres aus aller Herren Länder, die singend und fahnenschwenkend durch die spanische Metropole ziehen, die sich diese Tage im Ausnahmezustand befindet. Der Plaza de Espana ist an normalen Tagen ein zentraler Verkehrsknotenpunkt der Stadt, doch heute steht der Verkehr hier weitgehend still.

Madrid – das ist mit 3,25 Millionen Einwohnern die größte Stadt Spaniens. Sie liegt geographisch in der Mitte der Iberischen Halbinsel und ist die Hauptstadt Spaniens und Sitz des Königshauses. Madrid ist ja ohnehin bereits ein Schmelztiegel der Nationen, denn seit jeher wirkt die Stadt auf viele Menschen wie ein Magnet. „De Madrid a Cielo“ („von Madrid direkt in den Himmel“) – besagt ein spanisches Sprichwort, das zum Ausdruck bringen soll, dass es wohl kaum einen schöneren Ort auf Erden gibt. Mittlerweile leben über 550.000 Ausländer in Madrid – doch noch viel mehr sind jetzt während des Weltjugendtages in der Stadt. Aus aller Herren Länder sind sie gekommen - von nah von fern. Sogar aus der arabischen Welt ist die Jugend der Welt angereist, denn an mir zieht eine Gruppe Ägypter vorbei.

Der Plaza de Espana ist überdies Startpunkt einer der beliebtesten Promenaden der Madrilenen. Sie führt weiter zum Palacio Real, einem Kolossalbau aus hellgrauem Granit. In diesem Königspalast residiert der aus dem Hause der Bourbonen stammende spanische König Juan Carlos I.


Direkt neben dem Palacio Real befindet sich die Catedral de la Almudena, die Bischofskirche der Diözese Madrid. (http://www.youtube.com/watch?v=v1-Sj4aV1ok )
Nach über hundert Jahren Bauzeit weihte Papst Johannes Paul II im Jahr 1993 die imposante Kathedrale ein. Im Jahre 2004 heiratete hier der spanische Kronprinz Felipe die Journalistin Letitia Ortiz. Weit anreisen musste sein Vater also nicht zu ihrer Trauung.



Nachdem ich einen Blick in die Kathedrale geworfen habe marschiere ich weiter Richtung Innenstadt. Ich komme aufgrund der tausenden von Pilgern nur noch langsam voran. Eine Gruppe von Brasilianern fragt mich, wie sie am schnellsten zum Estadio Santiago de Bernabeu, der Wirkstätte von Real Madrid, kommen.
Mein Ziel ist der „Plaza Mayor“. Dort bin ich mit einer 50-köpfigen Reisegruppe aus Schwandorf, Neunburg vorm Wald und Teunz verabredet. Zum Glück finde ich auf dem 120 x 90 Meter großen Platz, der wohl zu den schönsten und auch teuersten Plätzen Spanien gehört, die jungen Leute schnell. Nachdem wir uns ein wenig unterhalten haben, schlage ich vor, ein Gruppenfoto zu machen. Als sich alle aufgestellt haben, stürmen mehrere junge Leute aus anderen Ländern mit dazu und wollen auch aufs Photo :) (siehe unten). So eine Szene ist beispielhaft für die gute Stimmung unter den Menschen.


Anschließend geht`s für mich durch schöne Gassen mit vielen Cafes hindurch weiter zur „Puerta del sol“. Es ist wohl nicht falsch zu sagen, dass sich hier der Mittelpunkt Madrids befindet. Der Platz gilt auch als das geographische Herz Spaniens und war immer wieder zentraler Schauplatz in der modernen spanischen Geschichte. Das Leben hier ist sehr lebendig, es tummeln sich dutzende von Pilgergruppen, sie singen, tanzen und verbrüdern sich.


Nach einer kleinen Pause in einem der zahlreichen gemütlichen Strassencafes ziehe ich weiter zum „Plaza de la Cibeles“. Hier wird heute Abend um 20 Uhr die Eröffnungsmesse stattfinden. Es ist bereits alles aufgebaut. Dieser Platz, der für diesen besonderen Anlass ausgewählt worden ist, gilt als ein Wahrzeichen Madrids. Hier befindet sich der Cibeles-Brunnen vor dem imposanten Gebäude, in dem das Hauptpostamt zu finden ist.



Etwas erschöpft von der Hitze ziehe ich an der Puerta de Alcala vorbei in Richtung der grünen Oase “Parque del Retiro”. Früher zogen sich die katholischen Könige hierher zurück, heute darf jeder den wunderschönen Park nutzen, um sich dem ruhelosen Treiben der Großstadt zu entziehen. In der riesigen Gartenanlage befindet sich ein großer See, auf dem man in einem der zahlreichen Booten umherrudern kann. Im schattigen Gras rasten viele WJT-Teilnehmer, andere musizieren und tanzen.
Hier treffe ich auch wieder einige von der Reisegruppe aus dem Bistum Regensburg an, die hier Kraft tanken um fit zu sein für die Eröffnungsmesse auf dem Cibeles-Platz. Auch hierüber werden wir natürlich wieder berichten. Ich selbst bin schon sehr gespannt auf heute Abend !

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